FAQ

Fragen zu unseren Bremsscheiben

Wie werden unsere Bremsscheiben hergestellt?

Unsere Bremsscheiben werden in einem 3D CAD Programm konstruiert und mit einem Analyse Modul berechnet. Gefertigt werden unsere Bremsscheiben mittels modernster Lasertechnik. Anschließend werden die Scheiben entgratet, einer speziellen Wärmebehandlung unterzogen und feinstgeschliffen.

Welche Stärke haben unsere Bremsscheiben und wann ist die Verschleißgrenze erreicht?

Die Standardstärke unserer Bremsscheiben ist 1,95mm. Auf Kundenwunsch können wir Scheiben in jeder Stärke, passend zum aktuell verwendeten Bremssystem, von 1,80mm bis zu 2,95mm herstellen.
Die Verschleißgrenze unserer Bremsscheiben liegt bei 1,65mm. Unter dieser Stärke müssen unsere Scheiben unbedingt gewechselt werden!

Kann man uns ein selbst entworfenes Design zur Verfügung stellen?

Ja! Es gibt zwei Möglichkeiten:
1. wir bekommen ein CAD-Datenfile mit dem gewünschten Design oder
2. wir bekommen eine Skizze, aus der wir ein CAD-Datenfile erzeugen.

Folgende Schnittstellen stehen für das CAD-Datenfile zur Verfügung: STEP, SAT, IGES, DWG und DXF.
Für die Skizze füllt Ihr einfach unsere Vorlage aus und faxt diese an folgende Nummer: +49 (0)3212 1369554.
Wichtig für ein selbst entworfenes Design ist jedoch, dass wir dieses auf Funktionstüchtigkeit, sprich Sicherheit und Machbarkeit überprüfen müssen und gegebenenfalls Änderungen vornehmen.

Wie werden neue Bremsscheiben richtig eingebremst?

Immer wieder bekommen wir die Frage gestellt, wie unsere Bremsscheiben richtig eingebremst werden. Dazu haben wir für euch einmal eine kurze Anleitung geschrieben. Wenn Ihr dazu Fragen bzw. Anregungen habt, dann schreibt uns einfach eine eMail in: info(at)brake-stuff.de

Neue Scheibenbremsen bzw. Scheibenbremsen bei denen neue Bremsbeläge eingebaut worden sind, müssen nach der richtigen Montage zwingend eingebremst werden. Nur wenn die Bremsbeläge der Scheibenbremsen richtig eingebremst werden, kann die volle Bremsleistung erzielt und Geräuschen und Vibrationen vorgebeugt werden. Werden die Bremsbeläge nicht oder unsachgemäß eingebremst, können die später auftretenden Probleme meistens nicht ohne den Austausch der Bremsbeläge oder der Bremsscheibe behoben werden.

Ziel des Einbremsens ist es, eine dünne, gleichmäßige Schicht Belagmaterial auf die Bremsscheibe aufzubringen. Durch diese aufgebrachte Schicht, kann das Bremsbelagmaterial Reibung auf der Bremsscheibenoberfläche erzeugen. Das Einbremsen ist bei neuen Bremsen und nach dem Austausch von Belägen oder Bremsscheiben zwingend erforderlich!

Um den Materialtransfer vom Bremsbelag auf die Bremsscheibe zu ermöglichen, müssen die Bremsscheibe und die Bremsbeläge auf Betriebstemperatur gebracht werden.

Zum Einbremsen der Bremsscheibe sollte man wie folgt vorgehen:
Es ist sehr wichtig, dass die Bremsscheibe während des Einbremsens nicht bei anliegenden Bremsbelägen vollständig zum Stillstand kommt. Passiert dies kann an einer Stelle eine dickere Materialschicht entstehen, die beim folgenden Gebrauch der Scheibenbremse zu Geräuschen und Vibrationen führt.

  1. Eine ebene Strecke wählen, die eine mittlere Geschwindigkeit (ca. 20 km/h) gestattet. Während des Bremsvorgangs aus Sicherheitsgründen immer im Sattel sitzen bleiben.
  2. Nun wie oben beschrieben auf eine mittlere Geschwindigkeit (ca. 20 km/h) beschleunigen und gleichmäßig auf Schrittgeschwindigkeit abbremsen. Wie oben bereits erwähnt NICHT vollständig abstoppen. Diesen Vorgang ca. 20 Mal wiederholen. Die Bremsleistung nimmt dabei langsam zu.
  3. Auf eine etwas höhere Geschwindigkeit  (ca. 25-30 km/h) beschleunigen und erneut auf gleichmäßig auf Schrittgeschwindigkeit abbremsen. Wie oben bereits erwähnt NICHT vollständig abstoppen. Diesen Vorgang 10 Mal wiederholen.
  4. Bremsbeläge und Bremsscheibe vor der ersten Ausfahrt abkühlen lassen.

Wenn Ihr Eure Scheibenbremse nach dieser Vorgehensweise eingebremst habt, sollten unsere Scheibenbremsen ihre volle Leistungsfähigkeit besitzen und ohne Geräusche arbeiten.

Achtung:
Durch die zusätzliche Wärmebehandlung unserer Bremsscheiben, dauert der Einbremsvorgang etwas länger als bei anderen handelsüblichen Scheibenbremsen!

Verglasende Bremsbeläge - warum, wieso weshalb?

Die Gefahr, dass Bremsbeläge verglasen, besteht besonders bei neuen Scheiben und neuen Belägen. Solange die beiden Reibpartner noch nicht richtig aufeinander eingefahren sind, entsteht beim Bremsen übermäßig viel punktuelle Wärme, ohne dass die Bremse richtig verzögert. Die große Hitze kann dazu führen, dass sich auf der Belagoberfläche eine glasharte Schicht bildet, deren Reibwert sehr niedrig liegt.

Den Effekt des Verglasens tritt vor allem bei gesinterten Belägen auf, jedoch sind organische von diesem Effekt nicht ausgeschlossen. Die Oberfläche der weicheren, organischen Beläge wird durch die Lochung der Bremsscheibe leichter aufgerissen, so dass sich keine geschlossene Oberfläche bilden kann (eine Ausnahme bilden organische Beläge, die durch Öl, Fett oder auch Bremsflüssigkeit verschmutzt sind. Auch hier kann es zum Verglasen kommen).

Um das Verglasen zu vermeiden, müssen Bremsscheiben für gesinterte Beläge größere Durchbrüche im Bremsring haben. Genauso wichtig ist es, neue Beläge vorsichtig einzufahren. Auf den ersten 30-50 Kilometern nach dem Belagwechsel sollte man längere Abfahrten und damit Dauerbremsungen vermeiden. Eine Anleitung zum richtigen Einbremsen / Einfahren unserer BrakeSTUFF Bremsscheiben findet Ihr hier.
(Quelle: Trickstuff)

Warum sind die scharfen Kanten an unseren Bremsscheiben?

Die scharfen Kanten an der Innenseite unserer Bremsscheiben sind völlig normal. Keine Bremsscheibe der ganzen Welt wird entgratet - im Gegenteil: Zumindest die Löcher im Reibring brauchen zwingend eine scharfe Kante, damit die Löcher ihre Hauptfunktion, das Reinigen des Belages, erfüllen können. Dass dadurch auch die Stege eine scharfe Kante bekommen, ist natürlich nicht so hübsch, aber das hat keinerlei funktionalen Nachteil.

Einzig die ganz billigen Scheiben von Shimano ("resin only") sehen entgratet aus und haben ziemlich runde Kanten, jedenfalls auf einer Seite. Das kommt vom Stanzen (die meisten Scheiben werden gestanzt) und weil diese billigen (nur die!) Shimanos nach dem Stanzen nicht überschliffen werden.

Zur Sicherheit ein kleiner Druckpunkt auf der Bremsscheibe - warum?

Auf jeder unserer Bremsscheiben ist im Bereich der Aufnahmebohrungen mindestens ein kleiner Druckpunkt zu sehen, warum? Dieser Druckpunkt entsteht bei der Härteprüfung. Jede unserer Bremsscheiben wird nach der Wärmebehandlung härtetechnisch überprüft, so dass die richtige Härte erreicht aber auch nicht überschritten ist. Dies ist bei einem sicherheitstechnischen Bauteil wie einer Bremsscheibe ein wichtiges Qualitätskriterium.

Fragen zu unseren Cantisockeln

Welche Größen von Cantisockeln / Bremssockel haben wir im Programm?

Unsere Cantisockel sind passend für V-Brakes und U-Brakes für viele gängige Gabeln und Rahmen (auch für ältere Modelle).

Verfügbare Größen sind:
- M6 für Magura (Quake, Ronin), RockShox Mag 21, Easton EC90X, Hooger Booger und Van Tuyl
- M6 für Marzocchi: Bomber Z1, Z3 (Canti-Pin BAM), Z3 Flylight 100, DH3
- M6 für Magura- , RockShox Mag 21 und Easton
- M6x0.75 für Marzocchi: Z1 Wedge, Z2 (Canti Pin M-Arch)
- M8 (ohne Bund) für RockShox, Trek
- M8 (mit Bund) für Manitou, Fox, Cannondale, Staiger
- M8 für Marzocchi Bomber MX, MC, Marathon, EXR und XC
- M10x1 für SR Suntour Gabeln, Surly Rahmen und CycleCross
- M10x1.25 für FAT, GT, Trek, Radon, CycleCross und BMX-Bikes
- M10 für RST und BMX-Bikes und
- Zollgewinde 5/16"-18 UNC z.B. für Klein, Fat Chance, Merlin und Cannondale.

Wir fertigen auch Cantisockel in Sonderabmessungen ab einer Stückzahl von einem Stück. Schickt uns einfach eure Wünsche per eMail an info@brake-stuff.de und wir werden gemeinsam eine Lösung finden!

Für alle unsere Cantisockel haben wir passende Federaufnahmen (3-Loch) für den Pin der Rückholfeder der Bremsarme an V-Brake bzw. U-Brake.

Aus welchen Material sind unsere Cantisockel / Bremssockel?

Unsere Cantisockel sind CNC gefertigt und in folgenden rostfreien Materialien erhältlich:
- Edelstahl und
- hochfestes Aluminium.

Wie und mit welchem Drehmoment müssen die Cantisockel befestigt werden?

Vor der Montage der Cantisockel die Bohrung und die Anlagefläche an der Gabel / am Rahmen ordentlich reinigen und trocknen lassen.
Zur Befestigung einige Tropfen Schraubensicherung mittelfest (z.B. Loctite 243) auf das Gewinde des Cantisockels auftragen und anschließend mit einem Drehmoment von 5-6 Nm einschrauben.

Wichtig: Vor der ersten Ausfahrt mit den neu montierten Bremsen noch 2-3h warten, bis die Schraubensicherung am Cantisockel fast vollständig ausgehärtet ist.

Fragen zur Registrierung und zum Bestellablauf

Ich möchte etwas bestellen - wie registriere ich mich bei Ihnen als Neukunde?

Klicken Sie in unserem Online-Shop oben rechts auf "Kundenkonto". Dann füllen Sie bitte alle gekennzeichneten Pflichtfelder aus und klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche "Weiter". Sie können diese Schritte auch nach dem Befüllen des Warenkorbs im Bestellprozess vornehmen.

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Weitere häufig gestellte Fragen

Können Händler unsere Produkte zu speziellen Konditionen erwerben?

Ja! Wir beraten und beliefern Händler in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Werden auch Sie Partner von BrakeSTUFF und profitieren Sie von unserer Erfahrung!

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Die Händlerkonditionen und Nettopreise sehen Sie nicht im Shop selbst, sondern erst während des Bezahlprozesses nach dem Warenkorb.

Wir freuen uns von Ihnen zu hören, das BrakeSTUFF Team!

Ich bin Händler mit einer Umsatz-Steuer-Ident-Nr. und mit Sitz in einem EU-Mitgliedstaat. Kann ich bei Ihnen auch zu Netto-Preisen bestellen?

Ja, vorausgesetzt, Sie tragen Ihre USt.-Id.-Nr. im entsprechenden Feld Ihrer Login-Daten ein und speichern diese Daten ab, bevor Sie Ihre Bestellung online abgeben. Bitte beachten Sie, dass die USt.-Id.-Nr. wie folgt eingegeben werden muss: Geben Sie bitte die zwei Buchstaben für das entsprechende Land (z. B. "AT" für Österreich, "BE" für Belgien etc.) ein und dann ohne Leerschritt oder Bindestrich oder ähnlichem direkt im Anschluss die Ziffern Ihrer USt.-Id.-Nr.

Beispiel für die richtige Eingabe der Ust.-Id.-Nr.:
- ATU12345678
- BE0123456789

Bei einer falschen Eingabe der USt.-Id.-Nr. würde unser Online-Shop Ihnen nicht die Netto-Preise berechnen, sondern ganz regulär die Brutto-Preise, so als wären Sie kein Händler.

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